Kneippanlage: Markt Dürrwangen

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im Markt Dürrwangen
Kneippanlage

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Kneippanlage am Schießweiher

Aus Verbundenheit zu den Menschen seiner Heimatgemeinde Dürrwangen hat Otto Baumgärtner die Kneippanlage am Schießweiher gestiftet. Im Jahre 1998 wurde die Anlage erbaut und feierlich eingeweiht. Ein Ort der Begegnung, ein Ort um Seele und Leib in Einklang zu bringen. 

Im Folgenden erfahren Sie mehr über die Lehre von Kneipp und die Entstehung der Anlage.

Pfarrer Sebastian Kneipp “Erst als ich daran ging, Ordnung in die Seelen meiner Patienten zu bringen, hatte ich vollen Erfolg!“ Am 17. Mai 1821 wurde Sebastian Kneipp im Weiler Stephansried bei Ottobeuren geboren. Schon als Kind saß er jeden Tag stundenlang im Keller seines Elternhauses am Webstuhl. Sein sehnlichster Wunsch war es, Priester zu werden, jedoch hinderten ihn daran Armut und Krankheit. Nach vielen Widrigkeiten bereitete ihn der Kaplan von Grönenbach, Matthias Merkle, auf das Studium vor.

Beim Eintritt in das Gymnasium Dillingen war Kneipp bereits 23 Jahre alt. Von seinem damaligen Lungenleiden heilte er sich durch verschiedene Wasseranwendungen selbst. 1852 wurde er zum Priester geweiht.1855 kam Kneipp als Beichtvater der Dominikanerinnen in das Dorf Bad Wörishofen. Von 1881-97 war er dort Pfarrer von St. Justina in Bad Wörishofen. Bei vielen Kranken erzielte er erstaunliche Heilerfolge. Große Scharen von Heilsuchenden kamen zu ihm. Sebastian Kneipp betonte bei seiner Methode stets die Einheit von Seele und Leib. Seine Therapie beruht auf fünf Säulen: 
I. Wassertherapie 
II. Anwendung der Heilkräuter 
III. Gesunde Ernährung 
IV. Ordnungstherapie 
Am 17. Juni 1897 ist Pfarrer Sebastian Kneipp in Wörishofen gestorben. Monsignore Otto Baumgärtner In Labertswend, ein Ortsteil von Dürrwangen, am 19. Februar 1931 als neuntes Kind geboren, war es auch seine Berufung Pfarrer zu werden. 1958 zum Priester geweiht, hatte er einige Stationen als Pfarrer, bevor Otto Baumgärtner von 1986 bis 2001 in Bad Wörishofen wirkte, dort seinen Ruhestand verbrachte und 2013 starb. Ein Nachfolger Pfarrer Kneipps zu sein, hat ihm immer viel bedeutet.

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